Gesundheits- und Pflegeassistenz Hamburg

Das ist Gesundheits- und Pflegeassistenz.

Warum eine Ausbildung zur/zum Gesundheits- und Pflegeassistent/in?

Eine Ausbildung zur Gesundheits- und Pflegeassistentin beziehungsweise zum Gesundheits- und Pflegeassistenten vermittelt wichtige Fähigkeiten in den Bereichen der Alten- und Krankenpflege sowie der Hauswirtschaft.

So könnt ihr auch ohne Bildungsabschluss in die Pflege einsteigen. Der Erwerb eines weiterführenden Schulabschlusses ist jederzeit somit möglich.


Eigenschaften für die Gesundheits- und Pflegeassistenz.

Diese  Eigenschaften sind besonders wichtig:

  • Interesse an medizinischen Themen
  • körperliche und psychische Belastbarkeit
  • Einfühlungsvermögen
  • Geduld
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Teamfähigkeit
  • Bereitschaft zu körpernaher Arbeit

Es ist nur eine gesundheitliche Eignung als Vorraussetzung notwendig.


Das Aufgabenspektrum.

Gesundheits- und Pflegeassistent/-innen helfen kranken und pflegebedürftigen Menschen bei der Grundpflege (z.B. Duschen). Auch bei den täglich anfallenden Aufgaben (z.B. Arztbesuche) unterstützen sie. Zusätzlich arbeiten sie in der Behandlungspflege (z.B. Medikamentengabe, Verbände wickeln, Blutdruck prüfen) in Anleitung einer Pflegefachkraft.


Du kannst gut mit älteren Menschen oder unterstützt gern Menschen in schwierigen Situationen? Komm ins Team!

Ruba in der Ausbildung zur Gesundheits- und Pflegeassistenz.

Ruba ist 2015 mit ihrem Vater und einem Bruder aus ihrer Heimat Syrien vor dem Krieg geflohen. In Deutschland angekommen durfte sie zunächst nicht arbeiten und hat im Rahmen von Integrationsmaßnahmen Deutschkurse belegt. Außerdem hat sie verschiedene Praktika u.a. im Kindergarten, der Gastronomie und in der Pflege gemacht. Ruba hat sich für eine Ausbildung in der Pflege entschieden, da sie sich in Syrien um ihre kranke Großmutter gekümmert hat, die in den Folgen des Krieges gestorben ist. Wenn sie heute ältere Menschen in Deutschland pflegt, fühlt sie sich ihrer Familie in Syrien näher, denn es ist ein bisschen so, als ob sie ihre Großmutter pflegen würde. Den pflegebedürftigen Menschen nahe zu sein, ihnen zu helfen, mit ihnen zu lachen und zu weinen hilft ihr in Deutschland anzukommen und nach der schweren Zeit im Krieg und der Flucht eine Normalität zu spüren.