Das ist Ambulante Pflege.

Wie läuft die ambulante Pflege?

Neben der stationären ist auch die ambulante Versorgung ein großer Bereich in der Pflege. Die Begriffe „häusliche Pflege“ oder "mobile Pflege" werden häufig gleichbedeutend verwendet. Grundsätzlich handelt es sich hier um die pflegerische Versorgung im häuslichen Umfeld. Diese wird meist durch einen ambulanten Pflegedienst erbracht, der mehrmals täglich oder wöchentlich zu den Pflegebedürftigen nach Hause kommt.

Die ambulante Versorgung ermöglicht es den Menschen trotz ihrer medizinischen und pflegerischen Bedarfe zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung zu leben. Angehörige unterstützen die Pflegenden dabei häufig bei ihrer Arbeit. Zum Kundenstamm der Pflegedienste gehören vor allem ältere Menschen. Aber häusliche Pflege kann auch in jungen Jahren nötig sein, etwa nach einem Unfall oder durch schwere Erkrankungen.


Was machen ambulante Pflegefachkräfte?

Das Tätigkeitsspektrum in der professionellen ambulanten Pflege umfasst die soziale Betreuung und Beschäftigung mit den Pflegekunden, die Durchführung von Pflegemaßnahmen wie Vitalzeichenkontrollen, Körperpflege, Verbandswechsel und die Pflegeberatung. Grundsätzlich unterstützt die ambulante Versorgung die pflegebedürftigen Menschen dabei, möglichst selbstbestimmt den Alltag zu meistern.

Die Pflegefachkräfte fahren in der Regel entweder mit dem Auto oder dem Fahrrad zu den Pflegebedürftigen nach Hause. Zuvor wird der Tourenplan festgelegt: also welche Pflegemaßnahme bei welchen Personen zu welcher Uhrzeit durchzuführen ist.


Gemeinsam gegen einsam

Die einfühlsame und kompetente Versorgung der Pflegekunden von Pflegefachkräften in der ambulanten Versorgung wird gemeinsam im Team abgestimmt. In Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen wird die Versorgung erleichtert und für die Pflegekunden verbessert.


Bock, beruflich Meilen zu sammeln? Komm ins Team!

Henriette aus der Ambulanten Pflege.

Henriette stammt aus einer richtigen Pflegerinnen-Familie: Schon ihre Großmutter und Mutter waren als Pflegefachkräfte tätig. So kam sie von klein auf mit dem Thema in Berührung. Dennoch war für sie keineswegs klar, dass auch sie einmal diesen Beruf ergreifen würde. Sie konnte nämlich absolut kein Blut sehen. Während ihres Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) bekam sie die Möglichkeit, bei einer Operation dabei zu sein. Die Chance ergriff Henriette und sagte sich: Wenn sie nicht ohnmächtig umkippen würde, dann mache sie die Ausbildung zur Pflegefachkraft. Sie blieb schließlich bei Bewusstsein. Außerdem hat sie im FSJ die gute Teamarbeit im Pflegebereich und das befriedigende Gefühl nach einem erfüllten Arbeitstag kennengelernt. Das wollte sie fortan immer haben. So kam Henriette in die ambulante Pflege. Heute ist es ihr besonders wichtig, zwischen den Richtlinien und Vorgaben auch den Menschen nicht zu vergessen.

Dadurch kann sie auf jeden ihrer Pflegekunden persönlich eingehen und das Beste für alle herausholen. Henriette setzt sie sich für die ihr anvertrauten Menschen ein. Und sie engagiert sich für die Plastikreduzierung in der Pflege. Neben Ihrem Berufsalltag nutzt sie Weiterbildungsmöglichkeiten. Henriette will demnächst als Praxisanleiterin die Karriereleiter weiter hochklettern.