Hochschulische Pflegeausbildung

Erhalte spannende Einblicke in die vielfältigen Pflegeberufe, mit informativen Hintergründen und persönlichen Geschichten echter Menschen. Filme geben dir authentische Eindrücke aus dem Pflegealltag und zeigen, was diese Berufe wirklich ausmacht.

Porträt von Katharina: lächelnde Pflegekraft mit Brille und weißer Dienstkleidung, Arme verschränkt, vor lila Hintergrund
Porträt von Josi: lachende junge Frau mit langen braunen Haaren und grauem Pullover vor petrolfarbenem Hintergrund

Einblick von Katharina und Josi

Pflegestudierende in dunkelblauen Kasacks im Skills Lab, eine Studentin testet am Pflegebett eine Alterssimulationsbrille

Wie läuft die hochschulische Pflegeausbildung nach Pflegeberufegesetz?

Neben der beruflichen Pflegeausbildung gibt es die Möglichkeit, ein primärqualifizierendes Pflegestudium zu absolvieren. Dieser Weg verleiht dir nach erfolgreichem Abschluss eine Doppelqualifikation: die Berufsbezeichnung „Pflegefachfrau“ bzw. „Pflegefachmann“ in Verbindung mit dem akademischen Grad „Bachelor“. In Hamburg dauert dieses Studium sieben Semester, in denen sich Theorie und Praxis abwechseln. Während des Studiums erhältst du Einblicke in verschiedene Versorgungsbereiche und wirst dazu befähigt, pflegerische Entscheidungen auf wissenschaftlicher Grundlage zu treffen. Das Studium erstreckt sich über mindestens drei Jahre, umfasst über 2.100 Stunden theoretischen Unterricht an der Hochschule sowie mehr als 2.300 Stunden Praxiserfahrung in verschiedenen pflegerischen Einrichtungen. Seit 2024 erhalten Studierende der hochschulischen Pflegeausbildung eine Ausbildungsvergütung. Dies erfolgt durch die vertragliche Bindung zwischen Studierenden und den Trägern der praktischen Ausbildung.

Weitere Informationen findest du auf der Seite www.berufsziel-gesundheit.de.

Einblicke in die hochschulische Pflegeausbildung

Reihe von Pflegestudierenden in dunkelblauen Kasacks mit Tablets am Seminartisch, vorne lächelt eine junge Frau mit Brille
Pflegestudierende in dunkelblauen Kasacks im Skills Lab, eine Studentin testet am Pflegebett eine Alterssimulationsbrille
Pflegestudentin mit VR-Brille steht im Seminarraum und gestikuliert, Kommilitoninnen und Kommilitonen schauen zu
Zwei Studierende in grünen Schutzkitteln und Masken üben die Wundversorgung an einem Torso-Modell, Kommilitonen schauen zu

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Theorie und Praxis: Dein Weg zu ganzheitlichem Pflegeexpertentum

Um dich für den Studiengang Pflege zu qualifizieren, benötigst du in Hamburg einen erfolgreichen Abschluss der Fachhochschulreife, Allgemeinen Hochschulreife, Fachgebundenen Hochschulreife oder einen Meister oder Fachwirt. Für Bewerberinnen und Bewerber ohne Hochschulzugangsberechtigung, aber mit einer Berufsausbildung und einer anschließenden dreijährigen Berufstätigkeit gibt es außerdem den „Besonderen Hochschulzugang für Berufstätige“ nach § 38 des Hamburgischen Hochschulgesetzes. Weiterhin ist die gesundheitliche Eignung Voraussetzung für das Erlangen der Berufsbezeichnung „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“. Um einen realistischen Einblick in das Berufsfeld der Pflege zu erhalten, wird ein mindestens 14-tägiges Praktikum in der stationären oder ambulanten Pflege empfohlen.

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen findest du auf unserem Flyer oder auf dem YouTube-Kanal der Zentralen Koordinationsstelle (ZKS) Pflegeausbildung.

Das Studium ermöglicht nicht nur die Pflege von Menschen aller Altersgruppen in verschiedenen Versorgungssettings, sondern verfolgt auch ein erweitertes Ziel: vertieftes pflegewissenschaftliches Arbeiten und die Versorgung von Menschen in hochkomplexen Pflegesituationen. Du erwirbst psychosoziale, wissenschaftliche und ethische Kompetenzen sowie Kenntnisse im Prozessmanagement und in der Pflegeforschung. Während deines Studiums wirst du zum kritisch-reflexiven Denken angeregt und eignest dir pflegerische Versorgungskompetenzen an.

Künftig dürfen hochschulisch qualifizierte Pflegende heilkundliche Aufgaben übernehmen. Deshalb werden auch Kompetenzen zur selbstständigen Ausübung der Heilkunde für die Bereiche diabetische Stoffwechsellage, chronische Wunden und Demenz in den primärqualifizierenden Studiengang Pflege integriert. Das Studium qualifiziert dich für vielfältige Aufgaben in der professionellen pflegerischen Betreuung und vermittelt Kompetenzen in relevanten Disziplinen wie Medizin, Psychologie, Soziologie und Pädagogik. Du erhältst zudem ein Verständnis für das System der Sozial- und Gesundheitsversorgung sowie dessen politische Steuerung.

Die praktische Ausbildung erfolgt in Kooperation mit Partnern der Hochschule in und um Hamburg. Zudem wird ein Teil der Praxisstunden im Skills Lab durchgeführt. In den Praxissemestern entwickelst, transferierst und reflektierst du deine erworbenen Kompetenzen in stationären und ambulanten Settings wie z.B. Krankenhäuser, Pflegeheime, ambulante Pflegedienste, Hospize, psychiatrische sowie pädiatrische Einrichtungen.

Porträt von Katharina: lächelnde Pflegekraft mit Brille und weißer Dienstkleidung, Arme verschränkt, vor lila Hintergrund

Einblick von

Katharina die ideale Verbindung aus Theorie und Praxis.

Katharina begann ursprünglich ein Lehramtsstudium, merkte jedoch schnell, dass es nicht zu ihr passt. Auf der Suche nach einer sinnstiftenden Alternative entdeckte sie im Berufsinformationszentrum den dualen Studiengang Pflege an der HAW Hamburg – eine Entscheidung, die sie bis heute begeistert.

Schon immer medizinisch interessiert, aber mit dem Wunsch nach direktem Patientenkontakt, fand sie in diesem Studium die ideale Verbindung aus Theorie, Praxis und Menschlichkeit.

„Für mich ist es die perfekte Kombination aus akademischer Tiefe und menschlicher Nähe.“

Nach dem Studium möchte Katharina zunächst praktische Erfahrung sammeln – am liebsten in der Notaufnahme. Langfristig kann sie sich auch einen Master oder ein Auslandspraktikum vorstellen.

Katharinas Studium an der HAW

Zwei Studierende in grünen Schutzkitteln und Masken üben die Wundversorgung an einem Torso-Modell, Kommilitonen schauen zu

Vielfältige Studiengangsmöglichkeiten

Neben dem primärqualifizierenden Studiengang gibt es weitere („additive“) Studiengangskonzepte, die es ermöglichen, parallel zur Ausbildung bereits mit einem Bachelorstudium zu beginnen und dieses nach Abschluss der Ausbildung berufsbegleitend abzuschließen.

Weitere Informationen zur studienintegrierten Ausbildung findest du auf der Seite www.berufsziel-gesundheit.de.

Praxisnahe Ausbildung und Perspektiven

Nach Abschluss des Pflegestudiums gestaltest du als Absolventin oder Absolvent maßgeblich die professionelle Pflege in verschiedenen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, sei es in klinischen, stationären, teilstationären oder ambulanten Settings. Die Doppelqualifikation als Studien- und Berufsabsolventin / -absolvent eröffnet dir vielfältige berufliche Perspektiven und trägt zur Professionalisierung des Pflegeberufs bei.

Studiengang Pflege

Vier junge Menschen sitzen im Gespräch auf einer Mauer vor einem roten Backsteingebäude einer Schule
Porträt von Josi: lachende junge Frau mit langen braunen Haaren und grauem Pullover vor petrolfarbenem Hintergrund

Über das Studium

Josi

Josi gibt uns einen Einblick in die hochschulische Pflegeausbildung und erzählt, welche Inhalte im Pflegestudiengang an der HAW Hamburg vermittelt werden.

Porträt von Daniel: lachender junger Mann mit blonden Haaren und hellem Sweatshirt vor grünem Hintergrund

Daniel

Daniel berichtet aus dem Pflegestudium an der HAW Hamburg und erzählt, wie Theorie und Praxis im Studienalltag zusammenkommen.

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